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Fynn Steiner

Clouds Hill

 150,00
 30,00

Jakobus Durstewitz

Dock 10

 2.200,00

Jakobus Durstewitz

Blauer Hafen

 3.400,00

Jakobus Durstewitz

Boje, Tonne, Terminal

 3.400,00

Jakobus Durstewitz

Kohlfrachter

 2.500,00

Jakobus Durstewitz

Bagger und Schute vor Speicher

 2.800,00
Nicht vorrätig

Jakobus Durstewitz

Hadag Ponton Fischmarkt Altona

Nicht vorrätig

Der Bürgermeister der Nacht

In Champagnerlaune

Nicht vorrätig

Faces and Names

Pale Blue Eyes SO

Faces and Names

A new Hope

 150,00

Faces and Names

The Forest Giant

 150,00

Faces and Names

The Mint

 150,00

Faces and Names

Deraa

 150,00

Faces and Names

Love is here to stay

 150,00

Faces and Names

Tremadog

 150,00

4000

4000 - Künstler - Viertausend

4000, Foto: die cutterin

Szenemaler Thomas Egeler aus Hamburg arbeitet mit grobem, schnellen Strich - und Humor. Neben Illustrationen und zahlreichen Buchcovern, beispielsweise für Benjamin von Stuckrad-Barre oder Sven Regener, ist er auch im Bereich Filmausstattung aktiv. Zuletzt konnte man zahlreiche seiner Arbeiten im Film "Magical Mystery" bewundern.

4000 - Stadtromantik (2017)

Jim Avignon über 4000

4000, eigentlich Thomas Egeler, ist ein guter Freund und Wegbegleiter seit den frühen 90ern. Wir haben einen komplett unterschiedlichen Stil aber dann doch festgestellt, dass wir konzeptionell durchaus sehr ähnlich denken. Wir wollen unsere Bilder zu sehr günstigen Preisen anbieten an ein nicht unbedingt sehr kunstaffines Publikum. Stattdessen haben wir Ausstellungen in Bars gemacht, wo man sich für einen Zwanziger ein Bild mitnehmen konnte. Wir haben unsere Themen aus Pop und der alltäglichen Welt bezogen und haben beide einen sehr sarkastischen bis zynischen Humor.

Jim Avignon - Künstler

Jim Avignon, Foto: Jan Casagrande

Thomas hat damals alte Holzplatten aus dem Müll genommen, eine Leinwand drauf gezogen und dann in einem sehr schnoddrigem, schlampigen malerischen Stil mit Brauntönen und einem fahrigen Strich seine Motive gemalt. Wenn er ein gutes Motiv hatte oft gleich 20 Variationen davon. Damals gab es einige große Klassiker - Die Kartoffelfamilie, das Trimm-Dich-Männchen und alle möglichen Themen, die Nachtleben betrafen: Disco-Kugel, Koksen, dann aber auch Themen, die sich mit Kunst auseinander gesetzt haben, wie „Richter to go“.

Vor zwei Jahren haben der Galerist „Feinkunst Krüger“, der Künstler Heiko Müller und ich 4000 als Verbeugung vor seinem Lebenswerk einen Katalog geschenkt. 4000 hatte wirklich überhaupt kein Interesse zu dokumentieren, archivieren oder sich zu etablieren. Er hat glaube ich alles, was er verdient hat, auch sofort wieder verpulvert - verjuxt. Wir haben dann 40 Leute gesucht und gefunden, die ein Bild von ihm besitzen und haben sie um ein Statement zum Bild gebeten. Daraus erstellten wir einen Katalog und präsentierten ihm das zu seiner Jubiläumsausstellung. Der Herr war zu Tränen gerührt. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich mich selbst darüber gefreut hätte, so einen Katalog zu bekommen, bei dem ich selber gar nicht hätte mitreden dürfen, aber nun, wir haben es gemacht. Ich habe mich beim Zusammenstellen dieses Kataloges wieder daran erinnern können wie großartig seine Kunst ist. Wie super auf den Punkt. Wie gut auch sein Strich. Wie gut auch alles zusammen passt. Für mich ist 4000 einer der größten lebenden Künstler.

Jim Avignon

Fynn Steiner

Fynn Steiner - Künstler

Fynn Steiner, Foto: Fiona Hinrichs

Fynn Steiner, hauptberuflich Sänger der beliebten Popmusikgruppe "Der Bürgermeister der Nacht", gilt als moderner Ovid. In seinen Collagen arbeitet er der Metamorphose zu. Hundekopf auf Heilandshals, Nagetier zu Beatpoet, Amour Fou in Finkenwerder, das ist seine Mission! Außerdem wissenswert: Fynn Steiner ist Mitglied des Kunstkollektivs Krautzungen und trinkt gerne GinTonic.

Die hier vorliegende Arbeit „Faces & Names“ entstand 2017-2018 für die Galerie 30Quadrat und untersucht die kulturhistorische Bedeutung der Kunstfigur „Lawrence of Arabia“. Fynn Steiner legt einen besonderen Fokus auf die masochistische Askese des Thomas Edward Lawrence, der wie ein transzendierter Messias über allen Collagen schwebt und das große Weiß proklamiert. Von seiner Fleischhülle befreit steht Lawrence für die abstrakte und die konkrete Möglichkeit der Wandlung.

Fynn Steiner - Faces & Names - Collagen (2017/2018)

Fynn Steiner

Clouds Hill

 150,00
Nicht vorrätig

Faces and Names

Pale Blue Eyes SO

Faces and Names

A new Hope

 150,00

Faces and Names

The Forest Giant

 150,00

Faces and Names

The Mint

 150,00

Faces and Names

Deraa

 150,00

Faces and Names

Love is here to stay

 150,00

Faces and Names

Tremadog

 150,00
Nicht vorrätig

Faces and Names

Pale Blue Eyes

Faces and Names

Gold Soundz

 150,00
 19,90

Fynn Steiner - Vita

Fynn Steiner, geboren 1983 in Manchester, hat Vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University studiert.
Seit 2006 lebt er als Autor, Maler und Sänger in Hamburg. Nach verschiedenen literarischen Veröffentlichungen - 2007 erschien die Kurzgeschichtensammlung „Hundemenschen“ im BlaffertBooksVerlag, 2010 die Story „Eine Armlänge vorn“ im Supra #2 und 2017, in Zusammenarbeit mit Fotograf Robin Hinsch und Künstlerin Fiona Hinrichs, das Reisetagebuch „Reisen mit Regierung“ in der Edition Holprig - hat er 2015 das Debutalbum seiner Band „Der Bürgermeister der Nacht“ bei Pascal Fuhlbrügges Label Hand11 veröffentlicht. Es trägt den Titel „In Champagnerlaune“ und ist ein Welterfolg.

Als Maler hat Fynn Steiner an der Art Pudel Basel I&II, der Art Wriedel I-V, Peter Sempels „Leichtabseits“ im Gängeviertel, Krautzungen #1, #2 und #3, an „Bizarre Rituale im Kopfgarten“ und den Ausstellungen „Viel Spaß in der Zukunft“ und „Die neue Mona Lisa“ in der Galerie Melike Bilir teilgenommen.

Seit 2013 arbeitet er als künstlerischer Direktor an der Online-Präsenz der Hamburger Bar Mutter und erfand den Kunstschaukasten der Bar, der monatlich wechselnde Ausstellungen präsentiert.

2012 hat er auf dem Dockville Kunst & Musikfestival gemeinsam mit dem Krautzungen Kunstkollektiv das Projekt „Krieg & Frieden“ realisiert. Hier wurde der Festivalteilnehmer per Edding zu einem lebendigen Teil des gleichnamigen Tolstoi-Romans. Es folgten vier weitere performative Projekte auf dem Dockville, die unter den Titeln „Die Galerie des Tages“ (2013), „Die Cut-up-Odyssee“ (2014), „Die Unterirdischen“ (2015) und „Pink Moon“ (2016) firmierten.

Derzeit plant Fynn Steiner eine Einzelausstellung und schreibt an dem Roman „Der Passagier, der wusste, dass die Liebe klug ist“.

Lernen Sie Fynn Steiner kennen unter:
www.fynnsteinersuperstar.de
www.derbürgermeister.de
www.krautzungen.org
wanja777@aol.com

Jakobus Durstewitz

Jakobus Durstewitz - Künstler im Atelier

Jakobus Durstewitz, Foto: Jan Casagrande

… ist seit 1992 als bildender Künstler aktiv. Im Wahlwohnsitz Hamburg fand der junge Durstewitz schnell Anschluss an die ortsansässige Kunstszene um den legendären Art Store St. Pauli, in dem auch 4000, SAM und Karlo Kanibalo vertreten waren.

Zusammen mit Mense Reents (Goldene Zitronen) gründete er die Band Die Vögel, bei der die beiden die unwahrscheinliche Kombination von Techno mit Blasmusik ausloten. Neben all dem findet er noch Zeit für ein Bandprojekt namens JaKönigJa, welches er zusammen mit seiner Frau Ebba Durstewitz betreibt. Im Mai 2018 waren die beiden eingeladen, zusammen mit Mitgliedern der Jungen Symphoniker Hamburg in der Elbphilharmonie einen Abend mit JaKönigJa-Songs zu bestreiten.

Jakobus Durstewitz - Hamburg (2018)

Jakobus Durstewitz

Blauer Hafen

 3.400,00

Jakobus Durstewitz

Boje, Tonne, Terminal

 3.400,00

Jakobus Durstewitz

Kohlfrachter

 2.500,00

Jakobus Durstewitz

Bagger und Schute vor Speicher

 2.800,00
Nicht vorrätig

Jakobus Durstewitz

Hadag Ponton Fischmarkt Altona

Jakobus Durstewitz - Untätige Kräne (2018)

Jakobus Durstewitz

Untätige Kräne V

 1.760,00
Nicht vorrätig

Jakobus Durstewitz

Untätige Kräne III

 1.980,00
Nicht vorrätig

Jakobus Durstewitz

Untätige Kräne II

Nicht vorrätig

Jakobus Durstewitz

Untätige Kräne I

Jakobus Durstewitz - Gezeiten I (2018)

Jakobus Durstewitz

Außenhafenruhe

 1.200,00

Jakobus Durstewitz

Rote Kaimauer

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Unter Kränen

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Löschen II

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Hammerkopf

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Frisia XV (II)

 1.200,00

Jakobus Durstewitz

Schreyers Hoek

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Rote Leiter

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Neues Kraftwerk II

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Westmole

 1.000,00

Jakobus Durstewitz

Schulte & Bruns

 1.200,00

Jakobus Durstewitz

Ratsdelft

 1.200,00

MS Stubnitz (2018)

 900,00

Jakobus Durstewitz

Stubnitz I – Backbord Luke

 900,00

Jakobus Durstewitz

Stubnitz II – Tampen

 900,00

Über Jakobus Durstewitz

Hammerkopf, Neues Kraftwerk, Frisia XV, Löschen II, Schulte & Bruns – bereits ein Blick auf die Titel der zwölf im Gezeitenkalender abgedruckten Ölbilder von Jakobus Durstewitz reicht, um zu verstehen: Das hier ist weniger Seeromantik denn Hafenindustrie und steht der künstlerischen Industriefotografie von Hilla und Bernd Becher (hier freilich innerhalb des malerischen Genres) deutlich näher als den seinerzeit von einigen misslaunigen Menschen als „Mehlschaumsuppenwerke“ verunglimpften Seelandschaften eines Caspar David Friedrich. Der Fluss und die See als angeeigneter und modifizierter Nutzraum. Nicht die gewaltige, unangepasste Natur steht hier im Vordergrund, sondern das Wasser als Arbeitsplatz, als Transportweg, Umschlagplatz und Hauptakteur von Industrialisierung und Globalisierung.

Jakobus Durstewitz – bildender Künstler und Multiinstrumentalist – ist seit vielen Jahren insbesondere für seine Hamburger Hafenbilder bekannt, welche u.a. die Plakate, Banner und Eintrittskarten des großen Hamburger Festivals für Musik und Kunst MS Dockville zieren. Geboren aber wurde Durstewitz 1969 in Emden, genauer gesagt, im berühmt-berüchtigten Emder Arbeiterstadtteil mit dem so seltsam exotisch klingenden Namen Port Arthur/Transvaal, in dem auch wesentliche Teile des Emder Hafens liegen. Das sieht man dem Kalender an. Der Großteil der hier versammelten Motive zeigt Ausschnitte ebendieser Hafenlandschaft: das Traditionsunternehmen Schulte & Bruns, ein Schiff der Reederei Norden-Frisia, Duckdalben, Brückenkräne, Gasometer.

Der Vater des Künstlers arbeitete früher als Ingenieur auf der nahegelegenen Thyssen-Werft und nahm den Sohn häufiger mit dorthin. Er ist es außerdem, dessen Schwarz-Weiß-Fotografien aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren mit ihren für die Zeit ungewöhnlichen Bildausschnitten Durstewitz als Vorlage für viele seiner Arbeiten dienen. So zeugen die Bilder einmal von einer Kindheit in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, die von den unterschiedlichsten hafenindustriellen Aspekten, von Schiffbau, Stückgutfrachtern und Eisenerzladungen, von Klinkerbauten und dem obligatorischen Sonntagsausflug an die Mole geprägt ist. Auf der anderen Seite zeigt sich in ihnen (so sei vorsichtig gemutmaßt) vielleicht auch so etwas wie die Suche des Sohnes nach der Perspektive – dem speziellen Blickwinkel – und der Motivation des früh verstorbenen Vaters. Im Malprozess übernimmt Durstewitz den fotografischen Blick des Vaters als Ausgangspunkt, tastet ihn nach Ecken und Kanten ab, gleicht ihn mit dem eigenen Sehen ab und deutet ihn schließlich in einem finalen Akt der Aneignung um.

Bei all dem lassen sich die meisten der zwölf ganz traditionell in Öl auf Holz verbrachten Motive nur vordergründig als nurmehr freundlich-industrieromantische Ansichten „lesen“, wenn einen hier die „reduzierte Palette“ – der Minimalismus in Form und Farbe – auch leicht in die Irre führt. Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich kleine „Risse im Beton“; kaum merkliche Spannungen und Widersprüche treten zutage: Wie erklärt sich der oft auf seltsame Art fast banale Fokus (der Poller, die Dalbe)? Warum wirken die Motive wie in der Zeit eingefroren? Und überhaupt: Wo sind die Menschen? Offenbar haben wir es hier zumindest teilweise mit bedrohten, wenn nicht gar bereits verlassenen Orten zu tun. Das Oktober-Motiv „Unter Kränen“ (Beinahe liest man: „Unter Krähen“) hat in der Farbgebung geradezu etwas Dystopisch-Apokalyptisches an sich, während einen das August-Motiv erahnen lässt, wie schnell sich die Natur verlassene Industrieflächen zurückerobert. Insofern erweist sich der erste Eindruck einer ganz auf die Hafenindustrie konzentrierten Motivwahl als oberflächlich. Zwar rauchen noch ein paar Schornsteine, aber die Natur ist nicht abwesend. Sie wartet.

Dr. Ebba Durstewitz

Der Bürgermeister der Nacht

In hypnotischen Pophymnen voll prekärem Glamour herrschen Sänger und Texter Fynn Steiner, dessen ungeschliffene Stimme nicht von ungefähr an Lou Reed erinnert, und Komponist Joachim Franz Büchner über Ausgehkultur, Leidenschaften und Exzess. Gemeinsam mit Bassist Fabio Papais und Schlagzeuger Tobias Noormann sind die Vier der Bürgermeister der dunklen Seite einer jeden Stadt, besetzen Orte und entwerfen ihre eigene Mythologie, eine Welt auf Bierschaum.

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